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	<title>Ich mach Yoga! &#187; Übungen</title>
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	<description>Der Ashtanga Yoga Blog für Neulinge</description>
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		<title>Mein Yogafoto im Sonnenaufgang</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 16:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Früh morgens, 5.30 Uhr. Stille. Die Nacht geht. Die Sonne steigt aus dem ruhigen Meer empor. Kraftvoll strahlt sie auf den feinen Sandstrand. Ich stehe auf dem Holzpodest, die Kamera auf Selbstauslöser eingestellt &#8211; klick. Ich prüfe das Bild. Es wird klar: Die Sonne steht schon zu steil. Vielleicht ist doch ein Yogafoto bei Sonnenuntergang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früh morgens, 5.30 Uhr. Stille. Die Nacht geht. Die Sonne steigt aus dem ruhigen Meer empor. Kraftvoll strahlt sie auf den feinen Sandstrand. Ich stehe auf dem Holzpodest, die Kamera auf Selbstauslöser eingestellt &#8211; klick. Ich prüfe das Bild.</p>
<p><span id="more-625"></span><br />
<img class="wp-caption alignleft" title="Mein Yogafoto bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang" src="http://ich-mach-yoga.de/wp-content/uploads/2012/02/yoga_foto_sonnenaufgang.jpg" alt="Mein Yogafoto bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang" />Es wird klar: Die Sonne steht schon zu steil. Vielleicht ist doch ein Yogafoto bei <strong>Sonnenuntergang</strong> besser als bei Sonnenaufgang.<br />
Ich beschließe am nächsten Morgen eine halbe Stunde früher mein Holzaufbau am Strand zu besteigen.<br />
Schließlich muss ich als ordentlicher Yogi ein paar Asana-Bilder mit aus dem Urlaub nachhause bringen. Jeder größere Stein, jeder Baumstamm muss herhalten. Hauptsache das Meer und die tiefstehende Sonne geben einen stimmungsvollen Hintergrund ab. Die <strong>Yoga-Werbung</strong> hält es mir Neuling ständig vor: Yoga wird in gigantischer Natur mit prächtiger Bergkulisse oder am romantischen Strand praktiziert.</p>
<p>Also rolle ich am nächsten Tag um 5 Uhr ( !!!) meine Matte aus. Diesmal ist es noch etwas dunkler. Wieder Fotoapparat auf Selbstauslöser, wieder mein <strong><a href="http://www.diana-yoga.de/2011/12/kopfstand-fuer-yoga-anfaenger/">Lieblings-Asana</a></strong> und &#8211; aua. Blöde Mücke. Und nochmal &#8211; aua, genau in dem Moment als die Kamera auslöst.<br />
Eine ganze Horde von Stechmücken fallen über mich her. So als ob sie auf mich seit Tagen gewartet hätten und mich nun endlich zum Frühstück verzwiebeln könnten.</p>
<p>Nach dem dritten Anlauf doch noch ein passables <strong>Yogafoto</strong> zu erzeugen gab ich völlig verstochen auf. Inzwischen ist es auch schon wieder zu hell geworden. Schlagartig sind jetzt auch die nervigen Stechmücken weg. Fest entschlossen es am nächsten Tag ein letztes Mal zu versuchen, räume ich mein Yogapodest.<br />
Am nächsten morgen allerdings; Regen und Wolken in den Tropen.</p>
<p>Was bleibt ist die Erkenntnis, dass sich ein stimmungsvolles Yogafoto wohl einfacher mit Photoshop erzeugen lässt, aber die Jagd nach dem persönlichen Yogafoto riesigen Spaß macht.</p>
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		<title>Yoga im Resort: &#8220;Yoga ist ein Scheiß &#8211; nie wieder&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 18:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übungen]]></category>
		<category><![CDATA[Yogastunde]]></category>
		<category><![CDATA[Resort]]></category>
		<category><![CDATA[Yogaerfahrungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Thailand. Urlaub im fünf Sterne Hotel. Angeboten wird täglich Yoga für Alle. Der aufgehängte Werbebanner in der Hotelanlage verspricht Entspannung und Fitness. Würden nur 10% der Hotelgäste dem Aufruf folgen, wäre es eine Stunde mit 50 Yogaschülern. Das wäre persönlicher Rekord und erstmalig würde ich an einer dieser Massenyoga-Sitzungen teilnehmen. Im Yogaraum angekommen, jedoch Erleichterung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thailand. Urlaub im fünf Sterne Hotel. Angeboten wird täglich Yoga für Alle. Der aufgehängte Werbebanner in der Hotelanlage verspricht Entspannung und Fitness. Würden nur 10% der Hotelgäste dem Aufruf folgen, wäre es eine Stunde mit 50 Yogaschülern. Das wäre persönlicher Rekord und erstmalig würde ich an einer dieser Massenyoga-Sitzungen teilnehmen.</strong><br />
<span id="more-384"></span><br />
<img class="wp-caption alignleft" title="Yoga ist ein Scheiss - nie wieder Yoga" src="http://ich-mach-yoga.de/wp-content/uploads/2010/12/thailand_yoga_260x230.jpg" alt="Yoga ist ein Scheiss - nie wieder Yoga" /><br />
Im <strong>Yogaraum</strong> angekommen, jedoch Erleichterung. Exakt 10 Personen, 2 Kerle, 8 Mädchen &#8211; 80% Frauenanteil also auch in Thailand. Der jüngliche Yoga-&#8221;Lehrer&#8221; ist einer der üblichen Mixtouren zwischen Gute-Laune-Animateur, Kunst-Student und Leiter des hoteleigenen Fitnessstudios. Er stellt sich als Carlos vor, kommt aus Thailand und er bringt uns jetzt Yoga bei.</p>
<h3>Yogamatte richtig auslegen</h3>
<p>Im wunderschönen Park der Hotelanlage sollen wir unsere Matten parallel zu ihm in gleichem Abstand zueinander ausrichten. Nun scheint dies für viele schon die erste Herausforderung zu sein. Zumindest für die etwas reifere Dame aus Israel. Endlich auf der <strong>Yogamatte</strong> sitzend durfte jeder sagen wo er denn herkommt. 10 Lernwillige aus 10 Nationen. In grotten schlechtem Englisch versuchte Carlos auszudrücken, dass dies zeige wie international und verbindend Yoga doch wäre. Jedem war klar, dass das Verbindende der nächsten 55 Minuten nicht die Sprache sein wird.</p>
<h3>Yoga macht neugierig</h3>
<p>Nach dem ersten <a href="http://www.fitimalltag.com/sonnengrus-mit-uschi-moriabadi" target="_blank"><strong>Sonnengruß</strong> </a>war klar, dass es auch nicht die einfachsten Körperübungen sein werden. Während die Dame hinter mir nach dem zweiten Sonnengruß aussetzte, kippte die Israelin neben mir schon beim ersten Gruß nach rechts weg. Carlos interessierte das nicht. &#8220;<em>Den Kopf auf den Knien ablegen</em>&#8220;, meinte er bei einer weiteren Körperübung. Die inzwischen zahlreich versammelten Zuschauer konnten leicht beobachten, dass diese Vorgabe von Carlos bei den Meisten anatomisch nicht mal in Ansätzen möglich ist.</p>
<p>Carlos machte weiter. Ich konnte bei der nächsten Figur den <a href="http://www.diana-yoga.de/2010/09/yogauebung-virabhadrasana2-held2-krieger2/" target="_blank">Krieger</a> erkennen. Also versuche ich die Soll-Haltung des Kriegers einzunehmen, zu halten und dabei kräftig und tief zu atmen. Carlos war Atmen egal. Er turnte von Übung zu Übung und kaum einer kam hinterher.</p>
<h3>Carlos Yogaprogramm</h3>
<p>Die Dame hinter mir gab dennoch Alles. Ihr viel zu enges Legginghöschen nahm ihr Schwitzwasser zwischen den Pobacken offensichtlich sehr gut auf. Ausgerechnet in dem Moment als ich das erblickte, sollten wir den herabschauenden Hund ausführen. Vermutlich auch deshalb kicherten die zuschauenden Hotelmädchen und mimten -wie schon zuvor- einige der <a href="http://www.yoga-aktuell.de/" target="_blank">Yogaübungen</a> nach. Carlos spulte sein Programm weiter. Inzwischen fast lautlos. Dabei versuchte er nicht ein einziges Mal die teils schrägen Haltungen der Schnupper-Yogis zu korrigieren.</p>
<h3>&#8230;so ein Scheiß&#8230;</h3>
<p>Noch 5 Minuten. Plötzlich klingelt sein Handy. Als ob es eine Erlösung wäre hastet er nach dem Gerät und mault irgendwas ins Telefon. Wir sollen nun einfach auf die Matte liegen und nichts machen. Ich war wohl der Einzige, der dies als Endentspannung wahrnahm, alle anderen waren total irritiert. Carlos hat sich inzwischen aus dem Staub gemacht und nach ca. 10 Minuten erlaube ich mir die in Auflösung befindliche Gruppe kurz aufzuklären was die letzten 5 Minuten hätten eigentlich sein sollen.<br />
Ich merkte wie Alle den Kopf schüttelten. Mit zwei Teilnehmern konnte ich noch sprechen und beide sagten mir sinngemäß: &#8220;<em>Yoga ist ein Scheiß &#8211; nie wieder</em>&#8220;.</p>
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